Samstag, 25. Februar 2012

Abenteuer Indien!


Wo beginnt man wohl,  wenn man von sechs aufregenden, spannenden und ereignisreichen Wochen einer Indienreise berichten will? Genau, am besten am Anfang!


Tagebucheintrag 14.1.2012:        Im Zug nach Pondicherry
Wenn etwas zu ende geht, beginnt immer etwas Neues, so auch heute. Meine grosse Indienreise anzutreten bedeutet gleichzeitig auch Lebewohl zu sagen; zu dem Leben im Ashram, den Kindern, den alten Menschen. Es war ein Abschied, der von gemischten Gefuehlen begleitet wurde. Auf der einen Seite ist da Trauer und das Gefuehl von Verlust, auf der anderen Seite spuere ich Vorfreude, Abdneteuerlust und Neugierde.
Schon allzu bald vergesse ich die Kinder und das Ashram und bin nur mehr im Hier und Jetzt. Welches in diesem Fall in einem Zug nach Pondicherry ist.
Der Nachtzug ist gerammelt voll und Tabea und ich lassen uns mitreissen vom Gewirr der Stimmen, der Vielfalt der Gerueche und dem Schnaufen des Zuges. Bald schon werde ich einschlafen und vielleicht von zukuenftigen Kamelritten, Tempelbesuchen und langen Busfahrten traeumen.
Die Reise kann beginnen!

Nach Pondicherry gings nach Mamallapuram, wo ich naechtens eine nette Begegnung mit einer Maus machen durfte. In meinem Hotelzimmer, unter meinem Rucksack. Wer mich kennt weiss, dass ich ziemlich abgehaertet sein kann, aber Maeuse brauch ich wirklich nicht! Die restliche Nacht lag ich schwitzend in meinem Schlafsack, den ich mir zum Schutz bis unter die Nase gezogen hatte. Gleich am naechsten Morgen wurden saemtliche Suessigkeiten und Fruechte gut verpackt und maussicher aufbewahrt!

Weiter gings nach Bengalore, wo ich meinen ersten Reisekoller erlebte. Nach einem ganzen Tag im Bus, der heiss und ueberfuellt war kamen wir totmuede in dieser riesen Stadt an. Alles war laut, schmutzig, turbulent und ueberfuellt. Zur Draufgabe war das einzige Hotelzimmer, das annaehernd in unserem Budget lag,  ueberfuellt mit Kakerlaken. Juhu! Ich wollte am liebsten nur mehr nach Hause und in mein eigenes Bett. Tabea konnte mich trotzdem noch ueberreden mit ihr auf einen Sprung in die Innenstadt zu schauen. Und da war sie ploetzlich meine Rettung, in Form eines MC Donalds :D Ich war noch nie so gluecklich, ein Fastfood Restaurant zu sehen, in dem es “europaeisches” Essen und amerikanische Chartmusik gab. Die anderen Touristen taten ihr uebriges, ich fuehlte mich sofort besser!

Tagebucheintrag 22.1.2012:        Gokarna
Die Busfahrt nach Gokarna war spannend, da wir trotz einer fixen Buchung, drei mal den Bus wechseln mussten um den Strand endlich zu erreichen.  Angekommen sind wir dann um 4 Uhr Frueh. Wir wurden gemeinsam mit einer Hand voll anderer Backpacker ausgeladen, bei voelliger Dunkelheit. Der Fahrer war weg bevor wir noch fragen konnten in welcher Richtung ueberhaupt der Strand sei…
Wie erwartet fand niemand von uns ein Zimmerz so blieb uns nichts anderes uebrig als die restliche Nacht am Strand zu verbringen. Gemeinsam warteten wir darauf, dass die Sonne aufging Durchgefroren, hungrig und total fertig wurden wir von Hunden umzingelt, denen es wahrscheinlich nicht besser erging. Irgendwann schaffte es die Sonne dann doch noch hervorzukommen und schenkte uns einen wunderschoenen Sonnenaufgang!
Ein letztes Mal rafften wir uns auf, schulterten unsere Rucksaecke und machten uns auf die Suche nach einem Zimmer. Am anderen Ende des Strandes wurden wir dann auch fuendig.  Eine kleine Huette, nur aus Plamenblaettern, ohne Fenster und Boden, mit einzigem Moebelstueck ein Bett, sollte fuer die naechsten Tage unser Zuhause sein. Klo und Dusche gab es nur fuer alle Huetten gemeinsam, wobei Letzteres sich auf einen Eimer voller Meerwasser und einen verstopften Abfluss beschraenkte. Aber billig war es allemal, und das Feeling direkt am Meer zu sein machte alles wett! Und wenn man sich einmal daran gewoehnt hatte, dass der Sand auf Grund des fehlenden Bodens bald ueberall war, war es wirklich eine nette Bleibe. Das Meer vor der Tuer, den Snad unter den Fuessen. Am Abend wurden wir vom Rauschen der Wellen in den Schlaf gesungen und am Morgen von den Moewen geweckt.

Tagebucheintrag 23.1.2012:
Kennst du so Momente, wo einfach alles past? In denen man wunschlos gluecklich und sich dessen auch ncoh bewusst ist? Der heutige Tag hielt gleich mehrere davon fuer mich bereit.
Direkt nach dem Aufstehen war einer von ihnen. Ich krakselte aus unserem Bett und landete mit den blossen Fuessen im weichen Sand. Die Sonnenstrahlen, die es geschafft hatten durch die Palmenblaetterwand zu drinegn, kitzelten mich im Gesicht und der typische Geruch nach Meer und frischem Fisch stieg mir in die Nase. Es war perfekt. Ploetzlich erschien mir unsere kleine Huette nicht mehr als so schaebig, sondern als herrliches kleines Paradis!
Nachdem wir heute den ganzen Tag an den Klippen entlang gewandert, im Meer baden waren und ausgiebig in der Sonne gelegen sind, sitzen wir jetzt auf den Steinen um den Sonennuntergang ueber dem Meer zu geniessen. Mittlerweile ist die Sonne hinter einem Dunstschleier verschwunden, aber nicht ohne davor noch den Himmel und das Wasser in ein zartes Pink und spaeter in ein Orange zu tauchen.

Nach Gokarna gings fuer uns eine Woche lang nach Goa. Dort haben wir mal alles Kulturelle hinter uns gelassen und uns intensiv dem Partyleben gewidmet! Und wir wurden nicht enttaeuscht ;) Jeden Abend fanden verschiedene Partys am Strand statt; es wurde gefeiert und getanzt bis zum Morgen. Danach hiess es fuer uns lange schlafen und gemuetlich am Strand chillen. Vor dem Abendessen vielleicht noch ein bisschen shoppen gehen und dann wieder Party! Die Zeit verging viel zu schnell!

Tagebucheintrag 31.1.2012:        Slums von Mumbai
Unser Zug von Mumbai nach Jaipur (Rajastan) faehrt schnell, nicht umsonst heist er “Superfast Express”. Doc her faehrt nicht schnell genug um die Augen vor der Armut neben den Gleisen verschliessen zu koennen.
Alles ist bunt, ueberall ist Muell. Man riecht und schmeckt die Armut. Farbenpraechtige Saris liegen auf den Gleisen zum Trocknen, Frauen kochen vor ihren Huetten, die nur aus Plastik, Wellblech und Abfaellen bestehen. Kinder spielen mit selbstgebastelten Drachen, ueberall sieht man Hunde.
Doch das ist draussen, ich sitze hier drinnen im Zug, esse meine Feigen und hoere Musik aus meinem MP3-Player. Ein kleiner Teil meines Gehirns raet mir, genau das zu glauben und fluestert: “Mach die Augen zu.”. Doch das kann ich nicht, ich muss hinsehen. Hier blicke ich der Armut ins Gesicht. Und sie schreit mir entgegen: “Hilf uns, bitte…”. Erst viel spaeter merke ich, dass mir Traenen ueber die Wangen kullern.
Wir fahren schon ueber eine Stunde und noch immer befinden sich links und rechts die Slums. Es ist immer das gleiche trostlose Bild, nur die Menschen darin aendern sich. Ja, es sind Menschen die hier leben muessen. Menschen wie Du und Ich. Menschen mit einem Leben, einer Familie, mit Traeumen und manche sogar noch mit Hoffnung.


Tagebucheintrag 4.2.2012:           Rajastan
Wiedermal geniesse ich es einfach zu beobachten, und zu geniessen. Die Landschaft zieht an meinem Zugfenster vorbei. Fremdlaendisch gekleidete Maenner stehen an Bahnhoefen. Ganz in weiss, mit riesigen, bunten Turbanen, grossen, an den Enden gezwirbelten Schnurrbaerten, spitzzulaufenden Lederschuhen und weiten Tuechern um die Schultern. Menshcen wie aus dem Bilderbuch!
Die Frauen tragen hier ihre Saris bunt und ziehen die Enden ueber Kopf und Haare. Sie sind so geschmueckt wie in Oesterreich die Christbaeume zur Weihnachtszeit. Unmengen an Armbaendern, Ohrringen, Fuss- und Halsketten und Zehenringen. Und alles glitzert und funkelt. Menschen, die sich so bunt kleiden hab ich noch nie gesehen; als muessten sie die Farblosigkeit der eher kargen Landschaft wett machen. Es gelingt ihnen!
Wir fahren an Orten mit geheimnisvollen Namen wie “Mahrwar Bitri” and Baumwollfeldern vorbei. Durch die Ritzen des Fensters, dringt der Sand ein, von dem es hier jede Menge gibt. Von Zeit zu Zeit muss ich meine Hose abklopfen, dann wirbelt er sichtbar auf.

Nach Jaipur und Jodhpur gings fuer uns weiter nach Jaisalmer und damit in die Wueste Thar! Dort haben wir drei wundervolle Tage auf einer Kamelsafari verbracht, bei der wir sowohl die Stein- als auch die Sandwueste, mit ihren Duenen bestaunen konnten. In den Naechten schliefen wir unter freiem Himmel, dick eingepackt in Decken, denn es wurde eisigkalt. Gekocht wurde am Lagerfeuer und auf unseren Kamelen ritten wir von einem Plaetzchen zum naechsten.

Tagebucheintrag 10.2.2012:        Amritsar
Auf den Steinstufen zum Wasserbecken sitzend, blicke ich auf den praechtigen Goldenen Tempel, der vor mir aus dem Wasser ragt. (Ich bin in Amritsar, einer Stadt die nur ein paar Kilometer von der pakistanischen Grenze entfernt liegt.) Rund um das Wasserbecken wurde der Boden mit Marmor gepflastert, dahinter befinden sich zahlreiche weisse Gebaeude. Der Gesamteindruck ist ueberwaeltigend!
Der Goldene Tempel bildet das Herzstueck der Anlage. Er ist mit Kupferplatten beschlagen und glaenzt verfuehrerisch in der Sonne. Besucher, egal woher, koennen fuer bis zu drei Naechte gratis hier uebernachten. Alles wird zur Verfuegung gestellt; Sanitaere Anlagen, Decken, Trinkwasser, Waschmaschinen,…  Ausserdem gibt es fuer jeden warme Mahlzeiten, auch das ist kostenlos! Diese ganze Maschinerie laeuft lupenrein, alles ist organisiert und beschildert. Und beruhen tut das Ganze nur auf Spenden und der Hilfe zahlreicher Freiwilligen aus der ganzen Welt. Ich bin tief beeindruckt. Der Guru Nanak, der Begruender des Sikkhismus, muss ein bemerkenswerter Mensch gewesen sein. Auf seinen Glaubensgrundsaetzen und religioesen Vorstellungen beruht das System hier.
Der Goldene Tempe list ein Ort zu dem taeglich tausende Pilger kommen und beten. Ihre bunten Turbane heben sich wunderbar von den weissen Gebaeuden ab.  Alle sind andaechtig und es herrscht eine fuer Indien untypische Ruhe hier. Ich lasse mich mitreissen von der Stimmung die hier herrscht und geniesse die Atmosphaere, fuehle mich wie ein Teil eines grossen Ganzen.

Von Amritsar aus fuhren wir mit dem Bus nach MC Leod Ganj, ein kleines, aber touristisches, Doerfchen im Himalaya Gebirge. Auf fast 2000 Hoehenmetern nahm die Temperatur schon ordentlich ab, die Naechte waren eisgkalt! Hier war es dann entgueltig notwendig einen dickeren, waermeren Schlafsack zu kaufen. Und wir taten gut daran, den schon am zweiten Morgen schneite es! So kam auch ich noch zu ein bisschen Winterfeeling hier  in Indien (:
Der unumstrittene Hoehepunkt in MC Leod Ganj ist der Dalai Lama, der seinen Sitz dort ha  seit er 1959 Asyl gwaehrt  bekam. Auf Grund dessen leben hier mittlerweile mehr Tibeter als Inder. Auf den Strassen sieht man tibetische Moenche und ueberall wird tibetische Handwerkskunst verkauft.
Als das Wetter seinen Hoehepunkt an Grauslichkeit (Schneeregen, Nebel, Kaelte) erreicht hatte, beschlossen wir ins Kino zu gehen. Zu unserem grossen Glueck spielte es den Film “7 Years in Tibet”, der von der Freundschaft des Dalai Lama zu dem Oesterreicher Heinrich Harrer erzaehlt. Diesen Film hier zu sehen, war etwas ganz besonderes fuer mich! Zu wissen, dass der Dalai Lama so nahe ist, war ein unglaubliches Gefuehl!

Nu rein paar Tage spaeter trafen wir in Delhi Freunde, die wir in Goa kennen gelernt hatten. Bei ihnen konnten wir uebernachten und sie fuehrten uns durch die Stadt, die die wohl modernste Indiens ist.

Schon kurze Zeit danach sass ich gemeinsam  mit Tabea vorm Taj Mahal in Agra. Dieses Bauwerk hat seinen guten Ruf eindeutig verdient! Es ist eine Schoenheit mit seinen weissen Marmormauern, und den unzaehligen Einlegearbeiten aus Edlesteinen. Dieses Grabmal strahlt eine Ruhe und Gelassenheit aus, dass man beinahe von einer koeniglichen Eleganz sprechen koennte.

Tagebucheintrag 20.2.2012:        Zugfahrt nach Varanasi
Manchmal regen mich die Inder wirklich auf!
Heute Frueh wache ich auf (im Zug) und kaum, dass ich aus meinem Schlafsack gerkochen bin, bombadiert mich schon ein alter Inder mit unverstaendlich gebrabelten Fragen. Ich verstehe kein Wort und tu so, als ob ich ihn gar nicht gehoert haette. Doch er gibt nicht auf. Wieder und wieder quasselt er auf mich ein. Um dem Ganzen ein Ende zu bereiten drehe ich mich zu ihm und frage was er will. Muehsam bringt er “country” heraus. Aha, das ganze soll also eine Frage nach meiner Herkunft sein. Genauso kurz angebunden antworte ich: “Austria”. “Ah, ja ja Australia”’ fuegt er hinzu und scheint zufrieden zu sein. Doch so kann ich das nicht im Raum stehen lassen  (auch wenn es mir einiges an Aufklaerungsarbeit sparen wuerde). Also sage ich: “No Australia, AUSTRIA, in Europe.”. “There no Australia in Europe!” Oje, jetzt habe ich ihn voellig verwirrt. Mit einer beinahen Engelsgeduld versuche ich zu erklaeren, dass es sehr wohl ein Land in Europa gibt welches  Austria heisst. Wieder schuettelt er den Kopf und laesst einen Redeschwall in Hindi ueber meinen Kopf ergehen. Darauf entgegne ich nur: “I don’t speak Hindi.” Jetzt schuettelt er nur unglaubwuerdig den Kopf: “You no speak Hindi??” Ich nehme einfach mal an, dass es heissen soll, ob ich wirklich kein Hindi spreche. Verdattert schuettle ich den Kopf und sage darauf auf Deutsch zu Tabea: “ Glaubt der wirklich, dass man auf der ganzen Welt Hindi spricht?” Die lacht nur und steckt schnell wieder ihren Kopf zwischen die Seiten ihres Buches, um nicht auch noch angequatscht zu werden.
Dann, endlich, kommt mir ein juengerer Mann zu Hilfe und klaert den Aelteren in seiner Muttersprache auf, dass es ein Land in Europa gibt, dass Austria heisst, dass es aber sehr klein ist. Dankbar nicke ich dem jungen Inder zu. Doch zu frueh gefreut! Jetzt fragt mich dieser aus, und will alles von mir wissen. Angefangen vom Beruf meines Vater bi s hin zu der Anzahl meiner Kusinen. Und dieser kann wesentlich besser Englisch als der Alte.
Puh, und mit so etwas muss ich mich mehrmals taeglich herumschlagen,… und oft sogar noch bevor ich ueberhaupt Gelegenheit dazu hatte, mir die Zaehne zu putzen :D

Tagebucheintrag 21.2.2012:        Varanasi
Wenn Menschen zu Asche werden und der Geist ins Nirvana aufsteigt!
Ich sitze hier bei einem der drei Main-Ghats an denen die Leichen der Hindus verbrannt warden. Meine Bank steht auf einer Art Besucherplattform, nur 5 Meter von den brennenden Holzstapeln entfernt. Diese liegen direct am Ufer des Ganges.
Mir ist schwer ums Herz, auch wenn die Inder ueberhauot keine Emotionen zeigen…
Gerade befinden sich drei brennende Scheiterhaufen und zwei die gerade noch gluehen vor mir. Sie sind so nahe, dass ich die Hitze spuern kann und kleine Aschepartikel auf mich zuwehen. Beim Gedanken daran, dass es die Asche von Menschen ist, laeuft es mir kalt den Ruecken hinunter. Der Gestank nach verbranntem Fleisch setzt sich in meinem Gewand fest, ich werde ihn wohl noch Stunden mit mir herumtragen und sei es auch nur in Gedanken.
Gerade wir eine Toter, in Tuecher eingewickelt, auf einer Bambusbarre hergetragen, um dann auf einen kleinen Holzstapel gelegt zu werden. Davor tauchen sie ihn noch kurz in den Ganges, den heiligsten Fluss der Hindus. Dieses Ritual erinnert mich an die christliche Taufe, die einem im Leben Willkommen heissen soll. Hier wird man fuer das Leben danach “getauft”. “Hello Nirvana, here I come!”
Das Tuch bleibt oben, wenn das Feuer  entzuendet wird. Doch verbrennt es als erstes, so dass die Fuesse nach Kurzem klar sichtbar sind…
Mittlerweile brennen meine Augen von dem Rauch und meine Kehle ist kratzig. Von einem Infoblatt erfahre ich, dass es nur drei Stunden dauert, bis ein Koerper vollstaendig verbrannt ist.  Drei Stunden reichen aus, um einen Koerper vollstaendig zu zerstoeren, aber es dauert neun Monate um ihn entstehen zu lassen…



Heute ist der 25. Februar und damit mein letzter Tag hier in Indien. Mein letzter Tag in einem Land, das ich lieben und schaetzen gelernt habe. Ein Land, das mich saemtlichen Religionen naeher gebracht hat und dessen Volk ich sehr bewundere.
Ich weiss, dass ich Indien vermissen werde, aber ich weiss auch, dass ich wiederkommen werde.
Eines Tages.

Aber vorerst heisst es Abschied nehmen und Thailand begruessen! Morgen schon werde ich mit dem Flieger in Bangkok landen und damit weiteren Abenteuern in die Arme laufen. Hoffentlich - sicherlich ;)

Samstag, 14. Januar 2012

weitere Abenteuer

Das letzte Monat hielt einige Abenteuer fuer mich bereit.
Mitte Dezember durfte ich meine Mama nach drei Monaten wieder in den Arm nehmen. Es war ein freudiges Wiedersehen und waehrend der Taxifahr zurueck ins Ashram verging keine ruhige Minute. Gab es doch so viel zu erzaehlen und berichten. Daheim staunte ich nicht schlecht, als sie all ihre mitgebrachten Schaetze aus dem Koffer fischte. Darunter Milkaschokolade, Weihnachtsplaetzchen von Oma, Buecher und sogar ein ganzes Nikolosackerl!
Weihnachten feierten wir zusammen mit den anderen Freiwilligen auf unserem ROoftop. Geimsam sassen wir im Kreis auf den ausgebreiteten Decken, erzaehlten Geschichten, assen Parotta und die Weihnachtskekse aus Oesterreich, tranken Whiskey und im Hintergrund liefen "Jingle Bells" und "Leise rieselt der Schnee". Fuer die Kinder hatten wir ein Krippenspiel einstudiert, bei dem wir uns allesamt laecherlich machten; aber es war ein grosser Spass! Als wir dann, in einer nur mit Kerzen beleuchteten Prayerhall vor all den Kindern "Stille Nacht, heilige Nacht" sangen, liefen bei einigen die Traenen. Es war ein sehr nettes und besinnliches Weihnachtsfest.
Schon zwei Tage spaeter machten Mama und ich uns gemeinsam mit dem halben Ashram, mit zwei Bussen, auf den Weg richtung Norden. Nach einer ganzen Nacht Busfahrt, waehrend der laut gesungen, herumgebloedelt und Bollywoodfilme geschaut wurde, trennten wir uns von der grossen Reisegruppe und reisten zu zweit weiter nach Mysore. Der Weg dorthin war lang und erschwerlich: fast 24 Stunden in indischen Bussen, auf indischen Strassen ist kein Zuckerschlecken. Oft bestehen die Strassen mehr aus Schlagloechern als aus Asphalt. Die Busse haben kein Glas in den Fensterrahmen, weshalb man schon nach kuerzester Zeit von oben bis unten eingestaubt ist... Aber Mysore war die Reise wert! Der atemberaubende Maharaja's Palace und der Blumenmarkt machten die anstrengende Anreise wett. Dort lernten wir auch einen Rikschafahrer kennen, dem wir unseren naechsten Aufenthalt zu verdanken haben. Ramesh organisierte uns ein Zimmer im Mudumalai Nationalpark und auch gleich eine Mitfahrgelegenheit dorthin. Nach dieser zweieinhalb stuendigen Fahrt rollten wir langsam auf das Gelaende des "Wild Haven" ein und bevor wir noch aus dem Auto steigen konnten, kam schon ein Inder angelaufen um uns mitzuteilen, dass sie gerade Baeren gesichtet haetten. So kam es, dass wir gleich bei der Ankunft eine Baerin mit ihrem Jungen aus nur 20 Metern Entfernung gesehen haben! Spaeter an diesem Tag konnten wir auch noch Elefanten, Bison und weitere Baeren beobachten.
Am naechsten Tag fuhren wir mit dem "Blue Mountain Train" ueber die Western Ghats. Waehrend der Zugfahrt mit der alten Dampflock sah ich Frauen, die Tee ernteten, Kuehe, die die Reisfelder umackerten und Einheimische die Gewuerze und Gemuese anbauten.
Zu Silvester waren wir dann auf der Insel Fort Cochin. Unser Homestay lag im Zentrum der doch sehr touristischen Stadt. Ein paar Tage lang genossen wir den internationalen Flair, bummelten durch Strassen gesaeumt von Shops, Restaurants und netten Souvenirlaeden - wir liessen uns treiben.
Das alte Jahr liessen wir mit einer aryuveda Massage ausklingen und hiessen das neue mit Raketen, Vodka-Mango, Popcorn und geschaetzten zweitausend Indern am Strand willkommen. So vielen Menschen wie dieses Jahr hab ich noch nie ein "Happy New Year" gewunschen! Den ersten Tag von 2012 haben wir am Strand verbracht. Unter einer Palme liegend, mit Blick aufs Arabische Meer und die darin schwimmenden Delfine.
Von dort ging es fuer Mama und mich dann weiter mit dem Boot durch die Backwaters von Indien. Kleine Kanaele die auch "das Venedig von Indien" genannt werden. Und danach an einen weiteren traumhaften Strand. Und weil uns der Marari Beach mit seinen kilimeterlangen weissen Sandstraenden, den Palmen, den kleinen Fischerdoerfern und dem warmen Wasser so gut gefiehl, blieben wir.
Erst vier Tage spaeter packte uns wieder die Reiselust. So schulterten wir unsere Rucksaecke und fuhren mit dem Zug nach Kanniyakumari. Diese Stadt liegt am suedlichsten Zipfel Indiens. Allein diese Tatsache hat fuer mich etwas magisches an sich.
Am 9. Jaenner, nach drei wundervollen, lustigen, intensiven Wochen, hiess es dann auch schon wieder Abschied nehmen von meiner Mama. Es war nicht einfach sie gehen zu lassen, weiss ich doch, dass noch einige Zeit vergehen wird ehe ich sie wiedersehe.
Doch es blieb mir nicht viel Zeit sie gross zu vermissen, ich war schon wieder voll und ganz mit den Vorbereitungen fuer die anstehende Nordindien Reise beschaeftigt. Da galt es letzte Besorgungen zu machen, langsam aber doch Abschied zu nehmen von den Kindern, dem Ashram, das Reisegepaeck zu organisieren und Zuege zu buchen. Jetzt halte ich alle sieben Zugtickets fuer die naechsten sechs Wochen, und damit die Eintrittskarten fuer weitere Abenteuer in Haenden und freue mich auf das was kommen wird!

Sonntag, 4. Dezember 2011

Kumily – Kollam - Varkala

In letzter Zeit war viel los im Ashram. Sai Babas Geburtstag wurde mit Konzerten, Theateraufführungen und Gastauftritten indischer Musiker gebührend gefeiert. Um all dem Trubel zu entfliehen habe ich kurzerhand beschlossen mit Alex und Stefan für ein paar Tage zu verreisen. Sozusagen Urlaub im Urlaub – und genauso großartig wie sich das anhört war es dann auch!
Die erste Station war Kumily und damit das „Periyar Wildlife Sanctuary“. Die Busfahrt dorthin war nicht die komfortabelste, aber ich bin schon lange genug in Indien um das schon im Vorhinein gewusst zu haben. Trotzdem waren die acht Stunden Fahrt über holprige Straßen, die mehr aus Schlaglöchern als aus Asphalt bestanden, nicht sehr angenehm. Auch die steil ansteigende Serpentinenstraße kurz vor unserem Ziel (Kumily liegt in den Bergen) hätte der Fahrer unseres, wie immer überfüllten, Busses ruhig langsamer fahren können. Nichts desto trotz sind wir gegen Abend hin heil in Kumily angekommen.
Das Tierschutzgebiet zieht ganze Scharen von Touristen an, deswegen fiel es uns leicht ein passendes Zimmer für die kommenden Nächte zu finden.
Die Zeit verging wie im Flug während wir sowohl zu Fuß als auch mit dem Boot die Gegend erkundeten. Die Tiger, mit denen überall geworben wird, haben wir leider nicht gesehen und auch nicht ein Elefant, von denen es dort so viele geben soll, ließ sich blicken. Dafür konnten wir Büffel, Affen, Rieseneichhörnchen, Schlangen, Spinnen so groß wie meine ganze Hand und viele verschieden Vogelarten beobachten. Außerdem hatten wir einen Nachmittag lang einen Guide, der uns auf Tee- und Gewürzplantagen herumführte und uns auch eine Teefabrik von Innen zeigte. Dieser Tag gefiel mir besonders gut, da die Teeplantagen so schön anzusehen sind und es die ganze Zeit über so herrlich geduftet hat.
Die ganzen Tage über haben wir uns mit westlichem Essen verwöhnt, was in einem Touristenort wie diesem überhaupt kein Problem war. Das erste Abendessen blieb mir besonders in Erinnerung: Als ich da vor meinen Spaghetti Bolognese saß, das Besteck in der Hand, ein Glas Wein vor mir und am Nebentisch Leute die Deutsch sprachen wurde mir bewusst wie natürlich und alltäglich das Leben im Ashram für mich bereits geworden war. Jetzt plötzlich Nudeln mit Fleisch anstatt von vegetarischem Reis, mit Besteck an Stelle von meinen Fingern zu essen und dazu auch noch Alkohol zu trinken neben weißen deutschsprachigen Menschen, die ich nicht (!) kannte, war direkt fremd für mich. Doch ich genoss das Gefühl und obwohl ich mitten in Indien war, fühlte ich mich ein bisschen wie zu Hause in Österreich.
Unsere Woche in Kumily verging schnell und schon hieß es Abschied nehmen, da Alex und Stefan zurück ins Ashram fuhren, während ich meine Reise fortsetzte. Nach einer weiteren acht stündigen Busfahrt traf ich mich mit Renate und Tabea in Kollam. Von dort aus war eine Hausboottour auf den Backwaters von Kerala geplant. Früh am nächsten Morgen bestiegen
wir unser Bötchen, das außen beinahe komplett mit Bambus verkleidet war. Die eintägige Fahrt war wunderschön! Wir drei Mädls hatten das Boot ganz für uns allein und auch noch einen Koch und einen Kapitän. Es ging zuerst über einen großen See und dann vorbei an Tempeln, kleinen Dörfern und dichtem Dschungel. Als die Wasserkanäle dann enger wurden wechselten wir für einige Stunden auf ein kleines Kanu, das uns sicher durchs Unterholz brachte. Unser einziges Pech war das Wetter. Doch von dem bisschen Nieselregen ließen wir uns nicht abhalten.
Nach diesem tollen Erlebnis ging es für uns drei weiter ans Meer. In Varkala fanden wir ein echt nettes Zimmer, mit Veranda mit Meerblick. Das Wetter war leider nach wie vor nicht berauschend, aber für ein bisschen Strandfeeling und einen ordentlichen Sonnenbrand hat es allemal gereicht!
Die Tage flogen nur so dahin und wir ließen uns einfach treiben; spät frühstücken, am Strand liegen, baden, lesen, auf der Uferpromenade bummeln, Kartenspielen, Abendessen, Cocktails trinken,… Kurz es war ein toller Urlaub! Und genau mit diesem Gefühl fuhr ich zurück ins Ashram, zu meinen Kindern auf die ich mich auch schon wieder sehr freute. Im Gepäck ein paar Muscheln, Ansichtskarten und jede Menge schöner Erinnerungen.






Dienstag, 8. November 2011

Ein wunderbarer Tag.

Gestern waren wir auf einer Hochzeit in Tirunelveli eingeladen. Da die Hochzeit nur in kleinem Rahmen abgehalten wurde, war sie nicht so aufregend wie erwartet und überhaupt kein Vergleich zu den Bollywoodfilmen. Trotzdem war es ein wunderbarer Tag!
Gleich in der Früh ging es mit dem Kleinbus los, nur Traude, Vishu und wir Freiwilligen. Dort wurden wir dann von Freunden des Brautpaars in deren Haus zu Tee und Snacks eingeladen. Zusammen gingen wir dann in den nahen Tempel, wo die Hochzeit abgehalten wurde und danach weiter in eine Art „Hochzeitshalle“ um Mittag zu essen. Den Nachmittag verbrachten wir Freiwilligen dann in DEM indischen Shoppingtempel (was für uns der eigentliche Höhepunkt des Tages war). Dieser bietet 3 Stockwerke vollgestopft mit indischem Gewand, Unterwäsche, Kosmetikprodukten, Stoffen und Indern, Indern, Indern.
Hier in Indien ist soetwas „westliches“ wie ein Einkaufscenter eine wahre Attraktion! Die waren wir Weißhäutigen allerdings auch recht bald! Jeder wollte mit uns reden, uns bedienen unsere Namen wissen. Kinder wollten uns anfassen und ich wurde von mehreren Familien zu ihnen nach Hause eingeladen. Wir verbrachten Stunden damit Chuditas zu probieren, Hemden aus zu suchen und uns Sari Stoffe zeigen zu lassen. Ich war, wie anzunehmen war, überaus erfolgreich :D Total erschöpft, mit müden Beinen, aber einem Chudita, zwei Oberteilen, zwei Hemden und einem Sari in der Tasche gings danach wieder nach Hause.

Auf der der fast 2 stündigen Heimfahrt waren wir alle so gut gelaunt, dass wir ohne Unterbrechung sangen. Jedem dem ein Lied einfiel stimmte es an und so vermischten wir indische Mantras mit österreichischer Chart-Musik und alten Schlagern. Die Stimmung war so ausgelassen, es war einfach perfekt.
Als es schon dunkel wurde legten wir noch einen kurzen Zwischenstopp in einem Tempel ein um den dort lebenden Elefanten Vali zu füttern. Dieses prächtige Tier ist trotz seiner Größe und Stärke so einfühlsam und intelligent,... ich war ganz sprachlos! Die Bananen die wir ihm gaben, konnte er mühelos nur mit seinem Rüssel schälen. Und auch von den Ästen pickte er sich nur die besten Blätter herunter. Als ich vor ihn trat, legte er mir ganz sanft seinen Rüssel auf den Kopf, wie um sich zu bedanken.

Tage wie dieser, an denen alles passt und man rundum glücklich ist, gibt es in letzter Zeit viele!

Sonntag, 23. Oktober 2011

Regentanz.


Nach vielen Tagen unendlich schwueler Hitze hat es vor ein paar Tagen erstmals wieder Regen gegeben. Angekündigt wurde er von riesigen, dunklen Wolkentürmen aus denen die Blitze beinah um die Wette empor schossen. Der ganze Himmel wurde regelmäßig davon erleuchtet. Dazu kam ein Donnergrollen von einer ohrenbetäubenden Lautstärke, das gar kein Ende zu nehmen schien.
Total begeistert von diesem Naturschauspiel liefen Alex und ich auf die Dachterrasse um den Naturgewalten so nah wie möglich zu sein. Das Licht kurz vor dem Regen war atemberaubend! Es störte uns nicht, als die ersten Tropfen fielen. Schon nach kurzer Zeit verwandelte sich der Regen in einen wahren Sturzbach. Die Luft roch fantastisch frisch und es war fast so, als könnte man die Energie der Blitze, des Donners und der Regentropfen auf der Haut fühlen, die Luft vibrierte… Wie kleine Kinder begannen wir wild am Dach herum zu hüpfen und uns im Takt der Natur und unseres Lachens zu bewegen. Die plötzliche Kühle und Reinheit der Luft tat uns gut. Schon nach Sekunden waren wir bis auf die Unterwäsche durchnässt. Und wegen des starken Windes der aufgekommen war, beschlossen wir, doch wieder hinab ins Trockene zu gehen.
Der Regen verursachte stundenlange Stromausfälle, weswegen wir den restlichen Abend gemeinsam vor unseren Zimmern saßen und im Schein der Kerzen, die wir rund um uns aufgestellt hatten, das Schauspiel auf uns wirken ließen. Es wurde noch ein toller Abend mit vielen guten Gesprächen. Als spät nachts der Regen weiterzog beschlossen wir, dass es auch für uns nun an der Zeit sei ins Bett zu gehen.
Das Licht Sekunden vor dem Regen (unbearbeitet!)

Montag, 17. Oktober 2011

Reinwaschen.



Im Hinduismus glaub man die Wiedergeburt. Jeder Hindu besteht darauf schon mehrere hundert Leben auf dieser Welt verbracht zu haben. Um nach dem Tod ein besseres Leben als das Vorangehende zu führen, sollte man im Hier und Jetzt seinen Mitmenschen Respekt und Liebe schenken, ausreichend Gutes tun und sein Ego zurückschrauben – kurz die Seele reinwaschen. In Indien hat dieser Prozess einen Namen: Karma.

Auch ich bemühe mich hier auf meine „Karmabank“ nur Gutes einzuzahlen. Das mit dem Respekt klappt schon ganz gut, mein Ego nicht ständig heraushängen zu lassen ist nicht immer einfach, aber allen Menschen mit Liebe zu begegnen ist echt harte Arbeit! Auf der Straße oder an öffentlichen Plätzen wirst du als weiße Frau regelmäßig angeglotzt. Ich habe es schon ein bisschen satt von kichernden Männern eingekreist zu werden und bin besonders empfindlich wenn ganze Busladungen auf mich herunter starren. Auch bin ich nicht so ein Fan davon, wenn Lastwagenfahrer ihre Begleiter anrempeln, damit auch sie einen Blick von der weißen Frau abkriegen. In solchen Situationen hält sich meine Nächstenliebe in Grenzen, viel eher liegen mir Worte wie „F*** dich“ oder andere Flüche auf der Zunge. Auch haben die Inder keine Scham wenn es ums Rülpsen und Furzen geht. Frei nach dem Motto „Was raus muss, muss raus“ kommt es nicht selten vor, dass die Frau im Supermarkt lautstark furzt und sich nichtmal jemand nach ihr umdreht – völlig normal hier. Leider genauso alltäglich ist das öffentliche Urinieren der Männer. Sie pissen an den Straßenrand, gegen Hauswände, in jeden Park. Dazu kommt ihre große Liebe zum eigenen Geschlecht, die sie, zu meinem persönlichen Leidwesen, auch gern zur Schau stellen – hier haben mehr Typen die Hände an ihren Schwänzen als bei einem Hip-Hop Konzert.

Diese Überdosis männlicher Aufmerksamkeit erschwert allumfassende Liebe, Vergebung und Verständnis gewaltig. Nichts desto trotz versuche ich den Menschen hier mit Respekt gegenüber zu treten und ich wurde schon oft mit Süßigkeiten und einem Lächeln dafür belohnt.

Man darf Indien nicht vorzeitig als spirituelles Land aufgeben. Wenn man sich die Zeit nimmt einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und die Dinge zu hinterfragen, wird man merken, dass Indien eine religiöse Nation ist, die ihren Glauben bereitwillig teilt. Es ist das Land der vielen Kulturen, Sprachen und Wege zu Gott.
Ich bin fest davon überzeugt, dass Indiens größter Reichtum, seine Vielfalt und Toleranz, auch in Zukunft Bestand hat.